Wieviel kostet eine Sitzung? 

Eine Sitzung dauert rund 50 - 60 Minuten und kostet 65 Euro. Sozialtarife sind nach individueller Absprache möglich. Genaueres zum Ablauf der Sitzung gibt es hier

Alle, die mit der Rosen Methode arbeiten, verpflichten sich zur Einhaltung des international gültigen Ethik-Codes des Rosen Instituts, der Dachorganisation. Er ist hier veröffentlicht.

Ist die Rosen-Körperarbeit für jede:n geeignet?

Im Prinzip ja - für all jene, die eine psychische Grundstabilität und Neugier auf Prozesse, Entwicklungen und Erfahrungen mitbringen. 

Bei schwerer Substanzenabhängigkeit (Alkohol, Drogen) ersuchen wir darum, erst die Therapie abzuschließen und danach noch ein paar Monate mit einer Rosen-Sitzung zu warten. Auch nach größeren Operationen ist eine Wartezeit nötig. 


Für wen ist die Rosen Methode Körperarbeit nicht geeignet? 

Kontraindiziert ist die Rosen Methode auch bei Persönlichkeitsstörungen wie Psychosen, Angststörungen, Schizophrenie oder Manie, bei akuter Suizidalität oder nicht therapierten, schweren psychischen Problemen. In diesen Fällen ist es schwierig für die Klient:innen wie für die Praktizierenden, sich auf Sitzungen und Begegnungen einzulassen. 

Auch eine schwere und vor allem akute Traumatisierung muss psychotherapeutisch behandelt werden. Ob zeitgleich oder später Rosen-Sitzungen möglich sind, muss mit der Therapeutin/dem Therapeuten geklärt werden.

Arbeiten Rosen-Praktizierende auch mit Kindern und Jugendlichen?

Mit Kindern nicht, da es wichtig ist, dass die Klient:innen bereits eine gefestigte, eigenständige Persönlichkeit und abgeschlossene körperliche Entwicklung haben. Das ist meistens ab ca. 16 oder 17 Jahren der Fall, sollte aber immer individuell entschieden werden. 

Sollte die Klientin/der Klient noch nicht volljährig sein, würde aber gerne Sitzungen nehmen, ist eine Einwilligung des Elternteils/der Eltern oder der Betreuungsperson(en) nötig.

Können auch Menschen aus dem LGBTIQA+-Spektrum - speziell non-binary/trans/genderqueer etc. -  oder Personen "in transition" kommen?

Selbstverständlich. Als leidenschaftliche Menschenrechtlerin setze ich mich besonders in diesem Bereich für gesellschaftliche Akzeptanz und Selbstbestimmung ein. 

Wie oft soll oder muss man eine Sitzung nehmen?

Bei der Rosen-Methode existiert kein „Muss“. Manche Klient:innen kommen gerne wöchentlich, anderen ist es wichtig, sich mehr Zeit zum Verarbeiten einer Sitzung zu nehmen. 
Da es um Prozesse, Veränderungen und neue Erfahrungen geht, ist allerdings eine gewisse Regelmäßigkeit von Vorteil.

Wie unterscheidet sich Rosen von andere Arten der Körperarbeit, etwa Grinberg, Rolfing, Shiatsu, Reiki etc ? 

Jede Methode hat ihre Stärken und Besonderheiten, spricht daher unterschiedliche Menschen an oder zielt auf Unterschiedliches ab. Insofern steht Rosen auch nicht in „Konkurrenz“ zu anderen Methoden. 

Wichtig ist nur hervorzuheben, dass die Rosen Methode eine eigenständige Methode ist und es nicht um Massage, Atem- oder Energiearbeit, Esoterik, eine religiöse/spirituelle Ausrichtung oder Ähnliches geht. Auch ist die Rosen-Methode nicht invasiv; es wird nichts forciert, bewertet, therapiert, analysiert oder „repariert“.

Existiert wissenschaftliche Literatur zur Rosen Methode? 

Alan Fogel, US-amerikanischer Arzt, emeritierter Professor für Entwicklungspsychologie an der University of Utah und .Autor bei „Psychology Today“, hat in Fachartikeln und Büchern  die Rosen Methode umfassend von wissenschaftlicher Seite her analysiert.

Weitere fundierte Auseinandersetzungen mit der Rosen Methode finden sich im
International Rosen Journal und zahlreichen Publikationen